Zwischen Kaltem Krieg und Bierkultur: FFW-Herbstfahrt nach Oberfranken

Der diesjährige Herbstausflug der FFW Wolkersdorf verschlug die Ausflugsgruppe rund um Organisator Markus Dietrich am 17. September an die Bayerische Grenze.

Erster Programmpunkt war ein Aufenthalt im bayerisch-thüringischen Grenzdorf Mödlareuth. Dort konnten die rund 40 Ausflugsteilnehmer ihre Geschichtskenntnisse zur deutsch-deutschen Teilung auffrischen. Mödlareuth war nach dem zweiten Weltkrieg ein geteiltes Dorf. Der Tannbach, der sich mitten durchs Dorf zieht, fungiert dort noch heute als natürliche Grenze. Zu DDR-Zeiten lebten die Einwohner von Mödlareuth also direkt im Grenzgebiet und mussten den Kalten Krieg zwischen den USA und der Sowjetunion hautnah miterleben. Die Ausstellung und die noch heute begehbare Grenzanlage zeugen eindrucksvoll von diesem bedeutsamen Abschnitt der deutschen Nachkriegsgeschichte.

Im Anschluss an den Besuch in Mödlareuth und an eine ausgiebige Brotzeit am Bus machte sich die Reisegruppe auf den geselligeren Teil des Ausflugs: Ein Besuch in Kulmbach stand an. Dort führte Jürgen Treppner – genannt Bier-Schorsch – musikalisch und kulinarisch durch die Stadt. Neben ein paar Liedchen, die an den verschiedenen geschichtsträchtigen Orten des Städtchens geträllert wurden, warteten auf die Gruppe auch ein paar Bierköstlichkeiten.

Der Abschluss der Fahrt wurde in der Brauerei Kommunbräu verbracht. Neben einer Führung durch die Brauerei stieß vor allem die Bierprobe bei allen Ausflüglern auf großen Anklang. Auch dort wurden noch ein paar heitere Lieder zum Besten gegeben. Nach einem standesgemäßen Abendessen trat die Ausflugsgruppe wieder den Weg nach Hause an.

Ein besonderer Dank gilt dem 1. Vorstand Markus Dietrich fürs Organisieren des Ausflugs. Er machte allen Teilnehmern außerdem schon jetzt Lust auf die Herbstfahrt 2018. Dann ist ein mehrtägiger Ausflug nach Österreich, genauer nach Wolkersdorf im Weinviertel, geplant.