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Es sind noch ca.50-60 Restkarten vorhanden, also rein ins Auto und ab zu Meyerhofers Schreibwaren!

FFW Wolkersdorf zu Besuch in der Zwieseltalschule

WOLKERSDORF – Die Freiwillige Feuerwehr Wolkersdorf war bei den Schülerinnen und Schülern der Zwieseltalschule zu Besuch. In 90 Minuten lernten die Kinder, wie ein Notruf richtig abgesetzt wird und wie die Leitstelle anschließend die Feuerwehr alarmiert.

Auf ein viel größeres Interesse stieß natürlich das Feuerwehrauto, das von den Kindern sehr genau unter die Lupe genommen wurde. „Wie schnell fährt denn das Feuerwehrauto?“, fragte Lars Kommandant Helmut Winkler. Worauf dieser erwiderte: „Nicht so schnell wie ein BMW.“ „Dann braucht ihr aber ganz schön lange, wenn es brennt“, kam spontan die Gegenantwort.

 Ausdauernd beantwortete Kommandant und Feuerwehrleute die Fragen der Kinder zum Motor, zum Generator und zur Wasserpumpe. Aber auch im Gerätefach des Feuerwehrfahrzeuges gab es viel zu entdecken.

Feuerwehrmann Sven Dietrich und Feuerwehrfrau Carina Waldmüller standen geduldig in voller Ausrüstung inmitten der neugierigen Schülerinnen und Schüler und erklärten Sinn und Zweck der Schutzkleidung sowie der persönlichen Ausstattung.

Bei der Atemschutzausrüstung kapitulierten die Kinder beim Gewicht. „Das ist mir viel zu schwer“ oder „da musst du aber ganz schön kräftig sein, wenn du das alles tragen kannst“, waren die Kommentare. Der Höhepunkt war schließlich die Anprobe der übergroßen Feuerwehrjacken und das Aufsetzten der Helme. Voller Stolz standen die Schülerinnen und Schüler der Zwieseltalschule da und durften sich fühlen, wie große und echte Feuerwehrleute.

Leider ging die Zeit viel zu schnell vorbei, so dass die Schülerinnen und Schüler wieder zum Schulunterricht mussten. Doch die Freiwillige Feuerwehr Wolkersdorf mit ihrem Feuerwehrauto und dem Blaulicht sowie die „echten Feuerwehrler zum Anfassen“ werden den Kindern noch lange positiv in Erinnerung bleiben. Bericht: Klaus Waldmüller

 Aufstellen zum Gruppenfoto mit Feuerwehr. Für die Kinder der Zwieseltalschule war die Vorstellung der Feuerwehr ein besonderes Erlebnis, das garantiert im Langzeitgedächtnis ein Plätzchen findet.      

Feuerwehr-Grundausbildung erfolgreich bestanden 

Unter Leitung der beiden Ausbilder Jürgen Beil und Helmut Schiffermüller haben insgesamt 31 Feuerwehrmänner und -frauen in den vergangenen 30 Wochen die neue modulare Truppausbildung, also die Grundausbildung der Feuerwehr, absolviert.

In enger Zusammenarbeit mit zahlreichen Führungskräften und Fachausbildern mussten die Teilnehmer in über 114 Stunden unterschiedlichste Themen lernen und üben: begonnen mit Rechtsgrundlagen der bayerischen Feuerwehren, über Löschtechniken, physikalisch-chemische Zusammenhänge, Fahrzeug- und Gerätekunde, technische Hilfeleistungen bei Unfällen, Gefahrgutunfälle, digitale und analoge Funktechnik bis hin zu notfallmedizinischen Grundlagen.

Am Ende dieses ersten Moduls stand nun vergangenen Samstag eine umfangreiche Prüfung an: alle Teilnehmer mussten zunächst in einer theoretischen Prüfung ihr Hintergrundwissen unter Beweis stellen, anschließend standen praktische Stations-Prüfungen auf dem Plan. Den Abschluss bildete eine großangelegte Einsatzübung unter Realbedingungen. Hierbei wurde eine Explosion auf dem Gelände der Firma Bergner simuliert, bei dem die Prüflinge mehrere "Verletzte" retten mussten, Brände bekämpfen und Wasserversorgungen aufbauen mussten. Das alles fand unter den Augen von mehreren Prüfern statt, die das Vorgehen genau beobachteten und dokumentierten.

 Am Ende gab es dann große Erleichterung und Freude bei den Teilnehmern: das monatelange Üben und Lernen hat sich ausgezahlt, alle Teilnehmer haben die Prüfung bestanden!

Damit dürfen diese 28 neuen Kollegen aus Schwabach, Penzendorf, Wolkersdorf(8) und Dietersdorf mit den nächsten Modulen den Lehrgang fortsetzen und auch an weiteren Ausbildungen innerhalb der Feuerwehr teilnehmen. Insbesondere dürfen diese Kameraden aber nun uneingeschränkt zu allen Einsätzen mit ausrücken, um damit den Schwabacher Bürgern und allen, die in unserem Einsatzgebiet in Not geraten sind, zu helfen.

Und das alles, also Ausbildung, Fortbildungen und Einsätze, wie immer ausnahmslos ehrenamtlich und unentgeltlich!

Text und Bild kommen mit freundlicher Genehmigung von der FFW Schwabach

 

Herbstfahrt 2015 – Eine Fahrt gegen das Vergessen

Ein KZ-Besuch ist jetzt nicht unbedingt ein Ausflug, der Spaß und Stimmung verspricht. Trotzdem hat sich die rund 40-köpfige Reisegruppe unserer Feuerwehr mit genau diesem Ziel von Wolkersdorf aus aufgemacht. Die Gruppe fuhr unter der Leitung von Vorstand Markus Dietrich in die Oberpfalz, genauer in die Gedenkstätte des Konzentrationslagers Flossenbürg.

Dort angekommen gab es eine Führung über das KZ-Gelände. Heute ist das Areal grün und fast schon idyllisch. Kaum vorstellbar, welche Grausamkeiten sich dort vor rund 75 Jahren abgespielt haben. Das KZ in Flossenbürg war ein reines Arbeitslager. Die Strategie der Nationalsozialisten: Vernichtung durch Arbeit. Überwiegend junge Männer wurden deshalb in den zum KZ gehörenden Steinbruch geschickt, um Granit abzubauen, der von den Nationalsozialisten zum Beispiel im Straßenbau eingesetzt wurde. Auf erschreckende und unmenschliche Art wurden die Lagerhäftlinge gepeinigt, gedemütigt und schikaniert. Rund 100.000 Menschen wurden dort von 1938 bis 1945 gefangen gehalten. Mindestens 30.000 davon haben die Tortur nicht überlebt.

Klar, Stimmung auf einem Herbstausflug bringt dieser Besuch sicher nicht. Eine Bereicherung ist er aber allemal. Geht es doch nach wie vor darum, das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte in Erinnerung zu behalten. Eine Fahrt gegen das Vergessen also.

Nach einer aufbauenden Mittagsbrotzeit ging es für die Reisegruppe dann weiter zu dem zweiten Programmpunkt des Ausflugs. Mit dem Bus machte man sich auf nach Windischeschenbach zur Kontinentalen Tiefenbohrung. Über neun Kilometer tief wurde dort in die Erde gebohrt und wichtige Erkenntnisse über unsere Erde und ihre Gesteinsschichten zutage gefördert. Die dazugehörige Ausstellung behandelte geowissenschaftliche Phänomene wie Erdbeben- oder Vulkanentstehung. Vulkanismus, Gebirgsbildungen, Erdbeben, das Magnetfeld, die Gesteine, Erdwärme, das Leben und vieles mehr waren dort anschaulich erklärt und teilweise sogar direkt erfahrbar.

Im Anschluss daran kehrte die Ausflugsgruppe noch in einer gemütlichen Zoigl-Wirtschaft ein. Der Tag fand bei einer herzhaften Brotzeit und einem oder mehreren Zoigl-Bieren seinen Ausklang.

Einladung zur Herbstfahrt

Auch in diesem Jahr veranstalten wir einen Ausflug. Am Sonntag, den 13. September wollen wir einen Ausflug in die Oberpfalz unternehmen. Folgender Verlauf ist geplant:

      08:00 Uhr    Abfahrt am Feuerwehr-Gerätehaus Wolkersdorf

    10:00 Uhr     Besichtigung der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, danach Mittagessen am Bus

    14:30 Uhr     Besichtigung der Kontinentalen Tiefenbohrung in Windisch-Eschenbach

    17:00 Uhr     Einkehr in einer gemütlichen Zoigl-Wirtschaft bei Bier und Brotzeit

    20:00 Uhr     Rückfahrt nach Wolkersdorf

Die Kosten belaufen sich auf  € 20,00 pro Person incl. Busfahrt, und Besichtigungen.

Wir würden uns freuen, viele unserer Mitglieder (und darüber hinaus auch Noch-Nicht-Mitglieder) und Freunde begrüßen zu dürfen und bitten um rege Teilnahme an diesem Ausflug.

Anmeldungen, möglichst bitte bis 30.8.per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, per Fax an 0911/6312064 oder auf den Anrufbeantworter 0911/6383321, möglichst mit Telefon-Nr.